LMP2-Programm 2026 für Pierre Ehret

Ligier JS-P2 Nissan
Ligier JS-P2 Nissan
Pierre Eheret beim ersten LMP2-Test
Pierre Eheret beim ersten LMP2-Test

Pierre Ehret stellt sich nach einer erfolgreichen Saison 2025 im Gentleman-Sport neu auf. Für die kommende Saison 2026 plant der 10-fache Le Mans Teilnehmer das Debüt in einer neuen Fahrzeugklasse. "Ich habe mir für die kommende Saison einen LMP2-Ligier gekauft mit dem ich an der neuen "Legends of Le Mans Serie" teilnehmen will, die der ACO und Peter Auto neu ausschreiben. Ich habe mir gedacht bevor ich 70 werde, will ich es noch einmal wissen! Die LMP2 sind wirklich hoch anspruchsvolle Rennfahrzeuge und mit dem Wagen, der auch mit einer gewissen Erfolgshistorie ausgestattet ist, habe ich noch einmal die Möglichkeit meine Rennkompetenz ohne den Druck einer aktuellen Profirennserie wie der ELMS oder der Asiatischen LMS weiterzuentwickeln."

Daneben plant Ehret auch 2 weitere Rennprogramme im Porsche Sports-Cup Suisse und der Peter Auto Serie.

"Bei meinem LMP2 handelt es sich um einen Ligier JS-P2 Nissan. Es ist das ehemalige Entwicklungschassis #1 des Herstellers Ligier. Der Wagen hat 2 mal an den 24 Stunden von Le Mans teilgenommen und insgesamt 5 Siege in der FIA-Langstrecken WM 2014 und 2015 eingefahren. 2016 war der Wagen in der European Le Mans Series unterwegs. In der Legends of Le Mans Serie werde ich den Wagen durch mein Einsatzteam Rinaldi Racing betreuen lassen. Dort wollte ich ursprünglich mit einem Porsche oder Ferrari GTE antreten aber die Preise dieser Wagen sind explodiert seit der ACO die neue Serie angekündigt hat. Der LMP2 war nur für ein Drittel bzw. Viertel der Kosten eines GTE zu bekommen. Das hat am Ende den Ausschlag gegeben."

Auch in der Peter Auto Series wird Ehret 2026 weiter antreten. "Hier bleibt es beim Ferrari F430 den ich auch im vergangenen Jahr eingesetzt habe und mit dem ich in der GT2C-Klasse der Endurance Racing Legends Serie insgesamt 5 mal auf dem Podium gestanden habe. Ein weiteres Programm fahre ich im Porsche Sports Cup Suisse, wobei ich dort vom 992 auf einen Porsche 991 GT3 wechsele. Dies ist ein ehemaliges ADAC GT-Masters-Fahrzeug des Teams Toksport. Damit sind aber nur maximal 2 Rennen geplant."